TIERPSYCHOLOGISCHE BERATUNG

Tierpsychologische Beratung

Heimtiere haben in den letzten Jahren einen ganz besonderen Stellenwert in unserer Gesellschaft erlangt: Während lange Zeit die Nützlichkeit von Hunden als Wach- und Jagdhunde oder Katzen als Mäuse- und Rattenvertilger im Vordergrund stand, erlangen sie heute großen Wert für das psychische Wohlbefinden vieler Menschen. Diese neue Mensch – Tier Beziehung bringt allerdings manchmal auch Probleme mit sich. Der enge persönliche Kontakt zu Hund und Katze verlangt von Menschen bessere Kenntnis der Lebensansprüche und mehr Verständnis für das arteigene Wesen seiner Hausgenossen. Zeigen diese nämlich Verhaltensauffälligkeiten, muss vorerst abgeklärt werden, ob es sich um echte Verhaltensstörungen oder lediglich um unerwünschtes Verhalten oder gar um ein organisches Problem handelt. Ein Beispiel: Markiert ein unkastrierter Kater im Haus, ist das zwar unerwünscht, aber nicht krankhaft; markiert ein kastrierter Kater im Haus, kann es sich um ein organisches Problem wie eine Blasenentzündung oder aber auch um ein echtes Verhaltensproblem handeln. Hier hilft nur eine gründliche Untersuchung beim Tierarzt, der eine organische Ursache ausschließen muss und dann gegebenenfalls verhaltenstherapeutische Maßnahmen empfiehlt. Manchmal sind auch medikamentöse Maßnahmen wie die Gabe von bestimmten Psychopharmaka erforderlich. Die Kenntnis über Verhaltensstörungen bei Heimtieren hat durch intensive Forschung in den letzten Jahren einen enormen Zuwachs erlangt.
Jeder Heimtierhalter sollte sich über die arteigenen Ansprüche seiner Hausgenossen informieren, um Verhaltensauffälligkeiten gar nicht entstehen zu lassen. Bücher, Medien und natürlich Ihr Tierarzt informieren Sie gerne!

Bei Anfragen vereinbaren Sie bitte einen Gesprächstermin bei Fr. Annemarie Scheer: 02262 – 755 20