CHIROPRAKTIK

Chiropraktik



Dr. Petra Peer

Ich stehe Ihnen im Tierspital Korneuburg in 4-wöchigen Intervallen Donnerstags Vormittag zur Verfügung. Um Terminvereinbarung unter der Telefonnummer 0664-511 45 29 wird gebeten.
Für weitere Fragen und Informationen stehe ich Ihnen noch unter
www.tier-chiropraktik.at oder  ordination@tier-chiropraktik.at zur Verfügung!



Was ist Chiropraktik?

Chiropraktik ist eine sowohl eine medizinische Methode zur Krankheitsvorbeugung als auch zur Therapie.  Die meisten Menschen  verbinden Chiropraktik nur mit Manipulationen an der Wirbelsäule. Das ist jedoch nicht richtig.
Die Chiropraktik befasst sich  mit den Gelenken der Wirbelsäule und der Extremitäten als auch mit dem Teil des zentralen Nervensystems, welcher im Rückenmarkskanal verläuft.
Aus diesem Rückenmark entspringen alle Nerven, die zu den einzelnen Organen im Körper führen. Diese Nerven verlassen das Rückenmark durch Zwischenräume, die durch aneinander grenzende Wirbel entstehen. Wenn sich die Wirbelknochen nun in einer, auch nur sehr geringen, Fehlstellung befinden, werden die Nerven und somit deren Funktion als Informationsleiter zu und vom Gehirn, empfindlich gestört.
Chiropraktiker nennen diese Fehlstellungen “Subluxationen“.
Durch das manuelle Einrichten werden diese Subluxationen korrigiert und die ordentliche Funktion des Nervensystems wieder hergestellt.
Die Chiropraktik behebt so die Ursache der Probleme und bekämpft nicht nur ihre Symptome.
Chiropraktik wird schon seit langem sehr erfolgreich beim Menschen eingesetzt.
Auch Tiere haben einzelne Wirbelknochen, die sich verschieben können und Druck auf Nerven ausüben. Sie reagieren auf chiropraktisches Einrichten genau so gut wie der Mensch. Der allgemeine Gesundheitszustand und die Leistung vieler Tiere verbessern sich durch eine chiropraktische Behandlung.

Was verursacht Subluxationen?

Subluxationen haben drei mögliche Ursachen:

1) ein großes oder mehrere kleine Traumen
2) Toxine (Gifte)
3) Stress

Subluxationen können sowohl durch Unfälle (zB. Autounfall, Fenstersturz) oder andere große Traumen (Geburtsvorgang) entstehen oder aber auch durch eine „Ansammlung“ mehrerer kleiner Traumen.
Ausrutschen auf eisigen Böden, falsche Ernährung, aber auch psychischer Stress können ebenfalls zu Subluxationen führen.
Oft zeigen die Tiere keine akuten Schmerzen. Bei Arbeitstieren und Sporttieren verschlechtert sich aber die Leistung, ohne dass ein anderer medizinischer Grund dafür gefunden wird, andere Tiere erkranken mit der Zeit an Organstörungen.

Welche Tiere sollen chiropraktisch untersucht werden?

Jedes Tier, das eine Wirbelsäule besitzt, kann Subluxationen aufweisen. In meiner Ordination für Kleintiere behandle ich Hunde, Katzen und Nager chiropraktisch.

Ich sehe viele verschiedene Probleme, die gut auf chiropraktische Behandlung ansprechen: Lahmheiten, Nacken- und Rückenprobleme, manche Formen der Epilepsie, ältere Tiere mit Steifheit und Schmerzen, Harnträufeln und noch viele andere Erkrankungen.
Beeindruckend  ist eine oft rasche, deutliche Verbesserung des Allgemeinbefindens der Tiere. Besitzer berichten immer wieder, wie wohl sich ihr Tier seit der Behandlung fühlt.

Wie schnell wirkt die chiropraktische Behandlung?

Je mehr Zeit seit Beginn der Probleme vergangen ist, desto länger dauert die Heilung.
Nachdem durch die chiropraktische Einrichtung die korrekte Nervenfunktion wieder hergestellt wird, benötigt der Körper danach einige Zeit zur Regeneration.
Da der aber  Körper die Tendenz hat, in den schon lange Zeit bestehenden, fehlerhaften Zustand wieder zurückzukehren, sind anfangs meist mehrere Behandlungen in Folge nötig. Diese erfolgen in der Regel zuerst wöchentlich dann monatlich.
Lange bestehende Probleme benötigen wesentlich mehr Behandlungen als andere, kurzzeitig bestehende Probleme.
Da besonders die erste chiropraktische Untersuchung länger dauert, wird hierfür ein separater Termin vereinbart. Sind in weiterer Folge Röntgenaufnahmen nötig, können diese gleichfalls  gemacht werden.
Für jeden Patienten wird anschließend ein passendes Behandlungsschema  erstellt.
In chronischen Fällen sind meist 4-6 Behandlungen im wöchentlichen Abstand notwendig, in akuten Fällen können aber auch 1 oder 2 Behandlungen ausreichend sein.
In jedem Fall empfehle ich  individuell festgesetzte Kontrolluntersuchungen, um den Gesundheitszustand der Wirbelsäule dauerhaft erhalten zu können.
Ältere Tiere benötigen für die Heilung länger. Es ist nicht möglich aus einem alten Tier wieder ein „Jungtier“ zu machen, aber auch die Lebensqualität des alten Tieres kann durch Chiropraktik deutlich verbessert werden.
Die Geschwindigkeit der Regeneration ist auch von der Kooperation des Tierbesitzers mit dem Behandler abhängig. Wenn die nötigen Behandlungen nicht durchgeführt werden oder das Tier nach der Behandlung zu zeitig wieder gefordert wird, kann das bestmögliche Resultat nicht erzielt werden.

Regelmäßige Kontrolluntersuchungen

Genauso wichtig wie es ist, die empfohlenen Impf- und Entwurmungstermine einzuhalten, ist es wichtig sicher zu gehen, dass die Wirbelsäule und das Nervensystem sich in optimaler Kondition befinden. Augenscheinlich gesunde und junge Tiere sollten 1x jährlich chiropraktisch untersucht werden, älteren Patienten oder Arbeitstiere sollten häufiger untersucht werden.

DAS ZIEL DER CHIROPRAKTIK IST ES, LANGFRISTIG KRANKHEITEN ZU VERHINDERN!!!




Osteopathie

Definition und Prinzipien der Osteopathie

Osteopathie ist eine manuelle Behandlungsform, bei der Einschränkungen am Bewegungsapparat erkannt und durch gezielte Techniken behoben werden. Die Mobilität wird somit wieder hergestellt. Die Osteopathie basiert auf dem Wissen der Anatomie, Physiologie und Biomechanik.

Therapieprinzip

Der Körper bildet eine Einheit, sodass ein Problem nicht solitär, sondern ganzheitlich betrachtet werden muss. Jede Haltungsstruktur kann Blockaden und Schmerzen an einer anderen Stelle am Körper verursachen. Eine Bewegungseinschränkung führt zu einer kompensatorischen Reaktion, um das Gleichgewicht wieder herzustellen. Durch die Beseitigung der Blockade wird die Selbstregulation und Selbstheilung stimuliert.

Die strukturelle Osteopathie behandelt Bewegungseinschränkungen am Bewegungsapparat, die durch Stürze, Unfälle etc. entstehen bzw. auch die Folge von Gelenksblockierungen, Muskelverspannungen oder Narbenzug sind.

Die viscerale Osteopathie befaßt sich mit der Beweglichkeit und Funktion der inneren Organe.
Nachdem die Organe über die afferenten( zuleitenden) Nerven mit dem Rückenmark in Verbindung stehen können sich Funktionseinschränkungen direkt auf den dazugehörenden Wirbel in Form einer Blockade auswirken. Viele Rückenbeschwerden haben eine organische Ursache. Daher gehört dieser Bereich der Osteopathie mit Überprüfung der Organe, sowie Zwerchfell und Atmung zur routinemäßigen Behandlung. Mit speziellen Grifftechniken können die Mobilität und Motilität der Organe und der benachbarten Gewebe insbesondere der Faszienbänder, die die Organe am Bewegungsapparat befestigen, behandelt werden.

Die Osteopathie beschäftigt sich also nicht nur mit dem Bewegungsapparat, sondern mit dessen funktionellen Zusammenhägen mit den entsprechenden Organen. Somit werden alle Körpersysteme wie Gefäß-und Nervensystem, Atmungssystem, Verdauungsapparat, etc. mit in die Behandlung einbezogen.

Anwendungsbereiche

Rückenprobleme und jegliche orthopädische Beschwerden am Bewegungsapparat
Aufstehprobleme, Schwierigkeiten beim Stiegen steigen und ins Autospringen, Bewegungsunlust und verminderte Vitalität
Organische Beschwerden wie zum Beispiel am MagenDarmTrakt, Blasenschwäche , hormonelle Imbalancen …

Ablauf der Behandlung

Die Erstbehandlung mit ausführlicher Anamnese dauert ca. eine ¾ Stunde, dabei wird der gesamte Körper (Rücken, Gelenke und Organe) untersucht und behandelt.
In der Regel erfolgt nach 3 Wochen eine Kontrolle und Nachbehandlung und die Entscheidung ob eine weitere Behandlung in nächster Zeit notwendig ist.


Terminvereinbarungen unter 0664-3819964 Dr. Cornelia Reinöhl- DeSouza